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WLAN-POS oder SIM-POS? Die richtige Frage vor dem Kauf

Es geht nicht darum, welche Technologie besser ist. Es geht darum, wo dein Terminal tatsächlich funktioniert.

WLAN-POS oder SIM-POS? Die richtige Frage vor dem Kauf

Der Verkäufer bietet dir das Modell mit integrierter SIM zu einem höheren Preis an, und du verstehst nicht, warum du mehr bezahlen solltest, um genau dasselbe zu tun: einen Kunden abzukassieren. Die Antwort ist nicht technisch, sondern eine Frage des Standorts: Es hängt davon ab, wo sich dein Terminal befindet, wenn es im Einsatz ist. Schauen wir uns das mit konkreten Beispielen an, nicht mit technischen Daten.

Wie ein WLAN-POS funktioniert

Ein WLAN-POS verbindet sich mit dem Internetnetzwerk deines Standorts, genau wie ein Heimrouter. Keine zusätzlichen Kosten für eine Datenleitung, keine SIM zu verwalten.

Die Grenze liegt auf der Hand: Wenn das WLAN ausfällt, funktioniert das Terminal nicht mehr. Und in vielen Geschäften fällt das WLAN öfter aus, als irgendjemand zugeben möchte.

Wann WLAN die richtige Wahl ist

Wenn du immer vom gleichen festen Standort aus arbeitest – eine feste Kasse, ein Tresen, ein Schreibtisch – und deine Internetverbindung stabil ist, ist WLAN die günstigste und problemloseste Lösung.

Geschäfte, Praxen, Kosmetikstudios: Die meisten Unternehmen mit festem Standort brauchen nichts anderes.

Wann du stattdessen eine SIM brauchst

Wenn dein Terminal mobil ist – Märkte, Messen, Lieferungen, Veranstaltungen – kannst du nicht überall auf ein stabiles WLAN-Netz zählen. Hier wird die SIM zur Notwendigkeit, nicht zum Luxus.

Auch in einem festen Geschäft: Wenn deine Internetverbindung instabil ist oder in Teilen des Standorts fehlt, verhindert ein Terminal mit SIM als Backup Umsatzverluste in den ungünstigsten Momenten: den Stoßzeiten.

Manche Terminals bieten beide Verbindungen mit automatischem Wechsel zwischen ihnen: Sie kosten mehr, beseitigen aber das Problem an der Wurzel.

Das Wichtigste
  • WLAN = niedrigere Kosten, aber du bist von der Stabilität deines Netzwerks abhängig.
  • SIM = höhere Kosten, funktioniert aber überall mit Empfang, auch außerhalb des Geschäfts.
  • Wenn du mobil bist (Märkte, Messen, Lieferung), ist die SIM kein Extra, sondern eine Notwendigkeit.
  • Dual-Modus-Modelle lösen das Dilemma, kosten aber einen höheren Listenpreis.
Fehler, die man vermeiden sollte
  • Ein reines WLAN-POS für ein Unternehmen kaufen, das sich regelmäßig außerhalb des Standorts bewegt.
  • Für eine SIM bezahlen, wenn du immer vom gleichen Ort mit stabiler Verbindung arbeitest.
  • Den Anbieter nicht fragen, was passiert (und was es kostet), wenn keine Verbindung besteht.

Häufig gestellte Fragen

Funktioniert ein WLAN-POS ohne Internetverbindung?

Nein, es braucht ein aktives Netzwerk, um jede Transaktion in Echtzeit zu autorisieren. Ohne Verbindung kann die Zahlung nicht abgeschlossen werden.

Hat die POS-SIM separate monatliche Kosten?

Fast immer ja: Viele Anbieter schließen einen Datentarif in der Terminalgebühr ein, andere berechnen ihn separat. Frag immer vor der Unterschrift.

Kann ich später von einem WLAN-POS zu einem mit SIM wechseln?

Das hängt vom Modell ab: Manche Terminals unterstützen beide Technologien im selben Gerät, andere erfordern einen Hardwarewechsel.

Finde das richtige POS für deine Arbeitsweise

Die Daevon-Terminals decken sowohl feste Standorte als auch mobiles Arbeiten ab, mit WLAN- und SIM-Konnektivität je nach deinem Bedarf.

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