POS-Terminal: der Ratgeber zur Wahl des richtigen für dein Unternehmen
Bevor du Marken und Modelle betrachtest, versteh, wie ein POS-Terminal wirklich funktioniert. Dann wird die Wahl einfach.
"Ich brauche ein POS" ist der Satz, mit dem fast jede Suche zu diesem Thema beginnt, und er ist auch der denkbar vagste: Es gibt feste Terminals, mobile, smarte, mit SIM, mit WLAN, für verschiedene Branchen mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Das ist der Einstiegsratgeber: wie ein POS-Terminal funktioniert und wie man die Wahl eingrenzt, ohne sich in technischen Details zu verlieren.
Wie ein POS-Terminal tatsächlich funktioniert
Wenn du eine Karte durchziehst oder auflegst, liest das POS die Daten, verschlüsselt sie und sendet sie an den Zahlungsabwickler, der bei der Bank des Kunden prüft, ob Guthaben verfügbar ist.
Der ganze Vorgang dauert nur wenige Sekunden und umfasst mehrere Beteiligte: deinen Zahlungsdienstleister, das Kartennetzwerk (Visa, Mastercard...) und die Bank des Kunden.
Das Geld landet nicht sofort auf deinem Konto: Es gibt eine Abwicklungszeit, die je nach Anbieter und gewähltem Abwicklungstyp von einem bis zu mehreren Werktagen variiert.
Die existierenden Terminal-Familien
Festes Kassenterminal: für einen stabilen Kassenplatz gebaut, oft das günstigste und einfachste in der Bedienung.
Mobil/kabellos: löst sich von der Basis, ideal für Tischservice oder Beratungsverkauf im Geschäft.
Smart (Android): unterstützt zusätzliche Apps, fortgeschrittene Kassenverwaltung, Softwareintegrationen.
POS-App auf einem Smartphone: verwandelt das Telefon in ein Kartenlesegerät, die günstigste Lösung für Einsteiger oder niedrige Volumen.
Wie man die Wahl mit drei Fragen eingrenzt
Bewegst du dich bei der Arbeit, oder bleibst du immer am gleichen Ort? Das bestimmt, ob du ein festes oder ein kabelloses/mobiles Terminal brauchst.
Brauchst du zusätzliche Softwarefunktionen (Auftragsverwaltung, Treueprogramme, erweiterte Berichte)? Das bestimmt, ob du ein Smart-Modell brauchst oder ein traditionelles ausreicht.
Wie viele Transaktionen verarbeitest du pro Monat? Das bestimmt, ob eine feste Gebühr mit niedrigen Provisionen sinnvoll ist, oder ein Modell mit höherer Provision ohne Gebühr.
- Ein POS-Terminal beinhaltet immer drei Beteiligte: deinen Anbieter, das Kartennetzwerk und die Bank des Kunden.
- Das Geld kommt nicht sofort an: Prüfe immer die realen Abwicklungszeiten deines Anbieters.
- Der benötigte Terminaltyp hängt mehr von deiner Arbeitsweise (fest, mobil) als von der Marke ab.
- Grenze die Wahl mit drei einfachen Fragen ein, bevor du dir bestimmte Modelle ansiehst.
- Ein Terminal nur nach dem Aussehen wählen, ohne die eigene Arbeitsweise zu berücksichtigen.
- Nicht nach den realen Abwicklungszeiten fragen, bevor man einen Vertrag unterschreibt.
- Für Smart-Funktionen bezahlen, die man im Alltag nie nutzen wird.
Häufig gestellte Fragen
Das variiert stark: von wenigen Euro pro Monat für eine Smartphone-POS-App bis zu höheren Gebühren für Smart-Terminals mit erweiterten Funktionen. Vergleiche immer die jährlichen Gesamtkosten.
Bei den moderneren Anbietern oft nur wenige Werktage von der Anfrage bis zur Aktivierung, sofern die Unternehmensunterlagen bereit sind.
Das kommt darauf an: Manche Terminals sind an einen einzigen Anbieter gebunden, andere sind mit mehreren Zahlungsabwicklern kompatibel. Prüfe das immer vor dem Kauf, wenn du einen zukünftigen Anbieterwechsel erwartest.
Finde das richtige Terminal für dein Unternehmen
Daevon bietet feste, kabellose, smarte und App-basierte POS-Lösungen: Wir helfen dir bei der Wahl je nach der tatsächlichen Arbeitsweise deines Unternehmens.